Was meinst du: Was ist eine der wichtigsten und meist gelesene Seite deines gesamtes Blogs?

Nach deiner Startseite versteht sich.

Es ist deine „About“ bzw. “Über mich“ Seite.

Wenn du bei dir ein Tracking Tool, wie Google Analytics implementiert hast, kannst du das gern mal bei dir prüfen.

Wie du dir sicher vorstellen kannst wollen deine Besucher wissen um was es auf deiner Seite überhaupt geht und welcher Mensch dahintersteckt. Wir können uns immer besser mit etwas verbinden, wenn wir einen direkten Draht zu jemanden haben. Fuer deine Website ist es deine „About“ Seite.

Allerdings geht es NICHT darum dich allein darzustellen und die Seite für einen digitalen Lebenslauf zu missbrauchen.

In erster Linie geht es darum darzustellen was du anbieten kannst, warum du hier bist und warum du diese Website hast.

Fragen die du dir dabei im Kopf sein sollten sind:

Was kannst du als Mehrwert liefern? Was kannst du geben? Was haben deine Besucher am Ende des Tages davon? Was ist für sie drin?

Und ist was deine Story?

Wie kam es dazu, dass du hier gelandet bist?

Welche persönlichen Geschichten bringst du mit, die es deinen Besuchern erlauben sich mit dir zu verbinden und Vertrauen aufbauen? Was habt ihr gemeinsam? Dazu musst du natürlich deinen Kundenavatar kennen.

Ich gebe zu, es kann schon schwierig sein über sich selbst zu schreiben.

Daher habe ich hier eine Formel für dich! Juhu.

Damit sollte es dir einfach, fallen eine perfekte „About“ Seite zu verfassen, die deine Besucher vom Hocker reisst.

So habe ich auch meine Seite aufgebaut:

1. Erwecke Interesse

Welches ist der größte Trigger, den du setzen kannst, so dass deine Wunschkunden sich sofort angesprochen fühlen?

Dafür musst du natürlich wissen wer dein Wunschkunde ist, welche Probleme er hat und was er ultimativ will.

Sprich das Problem und den Schmerz direkt an ohne um den heissen Brei zu reden.

2. Für wen ist deine Seite?

Das geht fließend über vom ersten Punkt. Wen genau sprichst du an?

Wer ist dein Kundenavatar sprich dein Wunschkunde, mit dem du arbeiten willst.

Was zeichnet ihn aus?

Habe keine Angst direkt Merkmale und Eigenschaften deines Wunschkunden zu benennen (wie auch in all deiner anderen Kommunikation), du willst den richtigen Menschen gefallen und nicht allen.

Wenn sich Menschen von deiner Beschreibung nicht angesprochen fühlen, dann ist das auch gut! Auch gut!!

Du willst nicht Everybody’s Darling sein.

3. Mach in einem kurzen Zwischenstatement klar, dass du ihre Lösung bist.  Du bist ihr Licht am Ende des Tunnels.

Zum Beispiel: “Und hier komme ich ins Spiel.”

 

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4. Jetzt geht es an die Substanz:

Wer bist du und vor allem: Welchen Mehrwert lieferst du für deine Besucher?

Stell dich vor. Nenne deinen Namen und poste ein Bild von dir.

Warum bist das das Licht am End des Tunnels?

Was genau lieferst du? Wie kannst du helfen?

Wieso bist du qualifiziert? Zeige dass du smart bist und Erfahrung hast.

Aber nicht im Lebenslauf Style:

Das muss nicht heissen, dass du mehrere Abschlüsse hast die du hier wie in einem offiziellen Lebenslauf in tabellarischer Form niederschreibst. (Zum ‚offiziellen‘ Teil kommen wir gleich noch)

An dieser Stelle versuche lieber in der Sprache deiner Wunschkunden zu reden. Warum sind sie hier? Wollen sie offizielle Lebensläufe lesen oder wollen sie einen ersten Eindruck bekommen wer du wirklich bist? Baue vertrauen auf, in dem du einfach sagst wie du helfen kannst.

Deine Story zählt hier mehr als Qualifikationen.

Mit Stories kann sich jeder verbinden. Qualifikationen sind wie Schall und Rauch, wenn es nicht grad um eine Operation geht.

Optional:

Welche Besonderheiten bietet deine Seite? Hast du besondere Contentkategorien, einen Podcast oder Videos zum Thema? Hier wäre ein passender Spot, um darauf hinzudeuten. Ebenso wenn deine Seite auf anderen Seiten promoten wurde, oder du spezielle Auftritte hattest. An der Stelle solltest du nicht alle möglichen Gastartikel auflisten, sondern wirklich spezielle Sachen, die hervorstehen, wie Radio oder TV Auftritte.

Alles was dich vertrauenswürdig macht.

5. Deine Story

Wieso bist du hier? Was hat dich hierher verschlagen? Wie kam es, dass du nun diesen Blog, diese Website und dieses Business machst? Was war dein Schmelzpunkt vorher?

Zeige deinen Lesern (Wunschkunden), dass du weisst wie sie sich fühlen. Warst du an der gleichen Stelle wie sie jetzt sind, aber jetzt du bist ihnen ein paar Schritte voraus. Wie kam das dazu?

Wenn du gutes „Storytelling“ machst, gehe auf Details ein. Details sind immer generischen Dingen zu bevorzugen.

6. Was viele vergessen.

Spanne hier den Bogen zu deinen Angeboten und setze einen Link zu deiner „Arbeite mit mir“ oder „Shop“ Seite.

Vergiss das an der Stelle auf gar keinen Fall. Du willst einen klaren „Klickpfad“ für deine Besucher vorgeben.

7. CTA

Was ist der Zweck dieser Seite? Fordere sie auf eine Aktion auszuführen. Das kann das Klicken auf den Link von oben sein, oder eine Einladung zum Gespräch oder sich in deine Email Liste einzutragen.

Du willst sie vom Besucher zum Lead verwandeln! Das ist dein Ziel.

Was du nicht willst ist, dass sie deine Seite verlassen und vergessen, dass sie überhaupt existiert.

Platziere deine CTA auch mehrmals auf deiner Seite.

8. Optional:

Fun Facts. Gibt es persönliche Dinge, die du ansprechen willst, um deinen Lesern näher zu kommen und mehr als Mensch hinter der Website wahrgenommen zu werden?

9. Offizielle Bio

Hier kannst du nun offiziell in der Dritten Person von dir sprechen und alle dein Qualifikationen und Ausbildungen auflisten.

Du kannst das auch in horizontalen Tabs darstellen, so dass die ganze Seite nicht zu lang wird.

Damit steht und fällt alles. Bedenke hier immer, dass deine Besucher nicht nur just for fun unterwegs sind, sondern etwas suchen, eine Problem haben und Hilfe sowie Inspiration suchen.

Bevor du also über dich schreibst, solltest du dir glasklar sein, was du anbietet, für wen du da bist, wie DU IHNEN helfen kannst.

Wie sieht deine About Me Seite aus?

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