*Gastartikel von Ela Ungruh*

Hast du schon Grenzen gesetzt?

Das kennen wir Selbstständigen doch alle.

Morgens aufstehen, E-Mails schon beim Kaffee trinken lesen, Frühstücken am Laptop, immerhin willst du ja früh fertig sein. Das Wetter soll ja heute recht schön werden, vielleicht kannst du ein paar Sonnenstrahlen erhaschen. Und doch kommt es anders und der geplante freie Nachmittag endet am Schreibtisch und der Laptop wird noch abends mit zum Fernsehen gucken genommen, du willst ja eben nur kurz etwas fertig bekommen. STOP!

Hast du schon mal etwas von Work-Life-Balance gehört?

Deine klingt so eher nach Work-Work-Balance. Aber wenn ich jetzt mal ganz ehrlich sein darf, das tut dir nicht gut, deinem Business nicht und deine Kunden machst du damit auch nicht glücklicher!!!

Also: HÖR. AUF. DAMIT. JETZT!

Du bist doch von dem 9-to-5 Job weg um freier zu sein und nicht um ins nächste Hamsterrad zu hüpfen. Deswegen packen wir das heute mal gemeinsam an. So wie ich das auch mit meinen Kunden im Coaching mache.

Setze dir selbst Grenzen, Grenzen, die du einhalten musst. Non-negotiable.

Du möchtest die Wochenenden frei? Dann nimm sie dir frei.

Du möchtest abends nicht mehr arbeiten? Dann lass es.

Es geht aber auch andersrum… Du möchtest zum Beispiel nicht mehr so viele private Telefonate während deiner Arbeitszeit führen? Dann nimm dir dafür einen bestimmten Tag in der Woche, wo du Arzt, Ämter, Freunde und Familie anrufst.

Setze dir selbst die Grenzen, es macht dir vieles leichter und bringt dich total zurück in deinen Flow.

Warum Grenzen also so wichtig sind?

Mit den Grenzen, die du dir setzt, achtest du vor allem darauf, dass du dich nicht überarbeitest und du nicht wieder in einem Hamsterrad landest.

Aber viel wichtiger, du achtest darauf mit deinen Energien richtig zu haushalten.

Ich, zum Beispiel, kann vor allem morgens mit frischem Kopf gut Artikel schreiben oder andere kreative Sachen machen. Kommt dann aber etwas dazwischen, wie ein privater Anruf oder eine E-Mail von einem Kunden, ist es für mich sehr schnell vorbei mit der Kreativität. Am Ende sitze ich dann vor dem blinkenden Cursor und hoffe darauf, dass etwas Sinnvolles dabei rauskommt.

Auch mit den freien Tagen oder Wochenenden ist es so ein Ding. Ab und zu verstoße auch ich gegen meine nicht verhandelbaren Grenzen und was habe ich davon? Ich bin eine ganze Woche antriebslos, finde nicht in meinen Flow und ärgere mich dann über mich selber.

Also warum machen wir das?

Warum verstoßen wir selbst gegen unsere Grenzen?

Eigentlich ist diese Frage sehr einfach zu beantworten. Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit, alles muss jetzt sofort und am besten schon gestern passieren. Arbeitest du mit Kunden, wird dir auch schon mal passiert sein, dass du aus einem bestimmten Grund die Deadline nicht einhalten konntest und dann? Du hast ein schlechtes Gewissen, verfällst total in Panik und hast Angst, dass der Kunde dich niemals mehr buchen wird. Aber meistens unbegründet, der Kunde freut sich, dass es ordentlich erledigt wird und auf die nächste Zusammenarbeit. Oder, wenn es der falsche Kunde ist, bezahlt er dir dein Geld nicht und wird sogar noch böse. Aber ehrlich, möchtest du mit so einem Kunden denn wirklich zusammenarbeiten? Ich nicht.

Aber auch wenn du dich um einen Job bewirbst, online passiert es oft, dass du nach 30 Minuten schon eine Absage bekommt, weil schon jemand gefunden wurde. Das verunsichert einen total und setzt dich vielleicht unter Druck, immer schneller zu werden. Ich verstehe dich sehr gut, aber ich habe die Bremse gezogen. Wenn die Person nach 30 Minuten schon jemanden gefunden hat, hat sie meist nach dem günstigsten Preis und nicht nach der besten Person gesucht.

Und du solltest dich auf keinen Fall unter Wert verkaufen.

Setze dir also auch Grenzen für dein Money Mindset! Non-negotiable natürlich.

Wenn du jetzt fertig bist mit lesen, möchte ich, dass du dir einen Stift und einen Zettel nimmst (oder Word/Pages öffnest) und dir mindestens 10 Grenzen aufschreibst, die für dich nicht verhandelbar sind.

Häng sie dir dann irgendwo hin, wo sie immer zu sehen sind, damit du sie niemals vergisst.

Autoren Bio:

Aloha, mein Name ist Ela. Ich bin ein Aloha-Spirit und ein Life- und Business-Coach. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, anderen Frauen zu helfen ihr Business so zu transformieren, dass es wieder lieben und sich eine unbeschreiblich tolle Work-Life-Balance aufbauen können. Denn wir leben schließlich nur einmal und sollten dies mehr als nur genießen und unsere Spuren hinterlassen. (www.elaungruh.com)

Ich liebe Hawaii und Aloha und das strahle ich sowohl in meinem Coaching-Business, als auch auf meinem Blog TraumHawaii (www.traumhawaii.de) aus.

Lots of Aloha to all of you, Ela